Gendersensible Sprache

Finden Sie talentierte Arbeitskräfte durch den Einsatz gendersensibler Sprache.

Durch den Einsatz gendersensibler und inklusiver Sprache fühlen sich mehr Menschen von Ihrem Jobinserat angesprochen. Damit wiederum erhöhen Sie Ihre Chance, die besten Talente zu finden. 

Verwenden Sie in Stellenanzeigen wenn immer möglich genderneutrale Bezeichnungen oder das Gendersternchen oder den Gendergap.
besser genderneutral Mitarbeitende
besser Gendersternchen Mitarbeiter*in
besser Gendergap Mitarbeiter_in
statt geschlechtspezifisch

Mitarbeiter

oder

Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen

Formulieren Sie geschlechterstereotype Berufsbezeichnungen um.
besser      

Mitarbeitende im Backoffice

Mitarbeiter*in im Sekretariat
Sachbearbeiter_in Administration

statt Sekretär/Sekretärin
Sorgen Sie für einen ausgewogenen Einsatz von geschlechterspezifisch konnotiertem Vokabular und Bildmaterial in Stellenanzeigen.
männnlich       konnotiert ehrgeizig, dynamisch, durchsetzungsstark, offensiv, zielstrebig,  zielorientiert, umsetzungsstark, selbstbewusst, Führungstyp, pragmatisch, analytisch etc.
weiblich konnotiert       anpassungsfähig, kommunikativ, engagiert, gewissenhaft, kontakt-freudig, offen, verantwortungsbewusst, gepflegte Erscheinung, freundlich, flexibel, hilfsbereit, dienstleistungsorientiert etc.
Beschreiben Sie Aufgabenbereiche, Anforderungen oder Organisations-einheiten, statt die Eigenschaften der gesuchten Personen.
besser                Verkaufsleiter*in gesucht

Sie sind verantwortlich für die Planung und Umsetzung der regionalen  Verkaufsziele und entwerfen effektive Massnahmen, um diese zu erreichen. Sie leiten ein Team von 7 Mitarbeitenden und wissen Ihre Ressourcen gezielt einzusetzen.
statt                 Verkaufsstarke Persönlichkeit mit Führungskompetenz gesucht

Sind Sie eine Führungspersönlichkeit? Ein dynamischer, zielstrebiger und offensiver Machertyp? Dann sind sie bei uns richtig! Wir suchen eine umsetzungsstarke und ehrgeizige Persönlichkeit, die zupacken kann und weiss, wie sie ihre Ziele erreicht.
Frauen unterschätzen ihre Kompetenzen häufiger als Männer. Formulieren Sie die Stellenanforderungen so, dass sie keine unnötigen Hemmungen bei Bewerberinnen aufbauen.
besser            Sie führen Konversationen in Deutsch, Englisch, Französisch und       Italienisch.
statt       Sie sprechen fliessend und fehlerfrei Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.

Mit einem Zusatz wie "(m/w)" sprechen Sie zwar Frauen klar an, exkludieren aber Menschen, die sich nicht einem der beiden Geschlechter zuordnen können/möchten.

Verwenden Sie stattdessen den Zusatz "(m/w/d)", wobei "d" für "divers" steht. 

 
besser            Lehrperson (m/w/d) 
statt       Lehrperson (m/w)