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Die einfachste Art der Bewerbung ist, auf Stelleninserate zu reagieren. Auch wenn ein Blick in die Stellenanzeigen der Tages- und Wochenpresse (gerade für Hochschulabsolvent:innen mit einem breiten Profil und/oder wenig Berufserfahrung) manchmal sehr ernüchternd sein kann, heisst das nicht, dass du den Weg über den ‚offiziellen’ Stellenmarkt nicht beschreiten sollest.

Stellenanzeigen in Zeitungen

  • Tages-Anzeiger: „Stellenanzeiger“ am Di. und Do., „Alpha“ am Sa.
  • SonntagsZeitung: „Alpha“
  • NZZ: „NZZ executive“ am Sa.
  • NZZ am Sonntag: „NZZ executive“
  • Siehe zur Schweizer Presse www.zeitung.ch

Stellenanzeigen in Fachzeitschriften

  • Prüfe, ob es für deine Wunschbranche entsprechende Fach- und Branchenzeitschriften gibt.
  • Oder Fach- und Berufsverbände mit einer Internetplattform.
  • Auch Firmenverzeichnisse und Branchenportale können konsultiert werden.
  • In Deutschland gibt es für AkademikerInnen den arbeitsmarkt vom Wissen- schaftsladen Bonn e.V., das sind zwei Zeitschriften, die wöchentlich über 500 Stellenangebote zu „Bildung, Kultur & Sozialwesen“ sowie „Umwelt & Naturwissenschaften“ aus über 140 Printmedien und Online-Portalen zusammentragen. Dies kann im Abo bezogen werden. Ebenso kann ein Probeheft oder ein Newsletter abonniert werden.

Stellenanzeigen auf Schwarzen Brettern

  • Anschlagbretter in den Instituten der UZH
  • In Bibliotheken
  • Im 3. Stock des Hauptgebäudes (KOL).

Tipps

  • Anzeigen sagen viel über ein Unternehmen und die offene Stelle aus. Lies die Inserate, die zu deinem Profil passen aufmerksam durch und analysiere diese: Welche Firma (vertrauenswürdig) inseriert? Was sagt das Unternehmen über sich? Wer wird gesucht? Aufgabengebiet? Anforderungsprofil: Was ist unabdingbar? Was ist zusätzlich erwünscht?
  • Eine Stellenanzeige ist stets auf einen Wunschkandidaten zugeschnitten. Lass dich deshalb von den Anforderungen nicht abschrecken. Dennoch sollte man die Muss-Kriterien („Voraussetzung ist, erwartet wird, Sie verfügen über...“; meist Hard Skills) des Anforderungsprofils zu 80% erfüllen, sonst hat eine Bewerbung wenig Sinn. Von Vorteil ist natürlich, wenn die fehlenden Fertigkeiten oder Erfahrungen in kurzer Zeit erlernt oder durch andere Kenntnisse bzw. eine Erfüllung aller Soll-Kriterien („wir bevorzugen, wünschenswert ist..., von Vorteil ist; sie sollten mitbringen, vorzugsweise haben sie“; meist Soft Skills) kompensiert werden können.
  • Bei Unklarheiten anrufen. In einem Telefongespräch erhält man wichtige Informationen über die Stelle, die es einem ermöglichen, sich gezielter zu bewerben oder aber sich den Aufwand einer chancenlosen Bewerbung zu ersparen. Zudem ist ein Telefongespräch eine gute Gelegenheit, sich zu vermarkten und erste Pluspunkte zu sammeln – sei deshalb vorbereitet.
  • Schneide oder drucke die Inserate, auf die du dich bewirbst, aus und vermerk Datum und Quelle. Das Inserat dient dir zur Vorbereitung des Bewerbungsgesprächs.
  • Wird kein Einsendeschluss genannt, sollte deine Bewerbung dem Unternehmen spätestens 14 Tage nach Erscheinen des Inserats vorliegen. Geht aus der Anzeige hervor, dass die Stelle zum nächstmöglichen Zeitpunkt bzw. sofort besetzt werden soll, kann es dann jedoch schon zu spät sein.
  • Sei vorsichtig mit Chiffreinseraten. Hinter einer Chiffre verbergen sich gelegentlich unseriöse Arbeitgeber. Etwas anderes ist es, wenn Inserate nicht unter dem Namen des Arbeitgebers, sondern dem einer Personalagentur erscheinen. In diesem Fall übernimmt die Agentur das Bewerbungsverfahren für den betreffenden Arbeitgeber. Deine Bewerbung richtet sich zunächst an die Agentur. Diese übernimmt dann auch die Selektion und zumindest die erste Runde der Bewerbungsgespräche.